WESTAST NEWS

  

WESTAST  NEWS


EILMELDUNG VOM 21.06.2017, 06.00 UHR:

DIE PLAKATE SIND WEG!

Am Mitt­woch, im Mor­gen­grauen,  haben die Behör­den zuge­schla­gen: Die Baum­mar­kie­run­gen sind weg, der Trau­er­kranz mit der schö­nen Schleife wurde  von sei­nem Baum her­un­ter­ge­ris­sen!

Offen­bar sol­len die Leute nicht sehen, wie­viele und wel­che Bäume dem West­ast geop­fert wür­den…

Gerade ein­mal vier Tage lang hatte die Bevöl­ke­rung in Biel und Nidau Zeit, sich ein Bild vom Aus­mass der geplan­ten Abhol­zun­gen zu machen. Weil die Behör­den, die Bevöl­ke­rung nicht auf­schre­cken wol­len, haben wir das Heft sel­ber in die Hand genom­men und die tod­ge­weih­ten Bäume mar­kiert.

Die Baum­pla­kat-Blitz­ak­tion  vom 18. Juni 2017 stiess auf breite Zustim­mung. Man kam mit­ein­an­der ins Gespräch. Viele Leute reagier­ten nach­denk­lich, ent­setzt über das Aus­mass der geplan­ten Zer­stö­rung. «Mir ist erst durch die Pla­ka­tie­rung der Bäume bewusst gewor­den, was da vor sich geht!» sagte etwa ein alt­ein­ge­ses­se­ner Bie­ler.


Auch in den sozia­len Medien gab es grosse Zustim­mung für die Akti­vis­tin­nen und Akti­vis­ten — hier ein paar Bei­spiele:

 

 


Ganz alle Bäume übri­gens haben die Ent­fer­nungs­trupps dann doch nicht erwischt: Hier und da fin­det sich noch ein Pla­kat.

Damit dadurch nicht ein fal­sches Bild ent­steht, und nie­mand glaubt, nur ein paar ver­ein­zelte Bäume seien dem Tod geweiht:

 VIDEO vom ers­ten Baum-Akti­ons­tag, am 16. Juni 2017:

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FOTOGALERIE 

 

             


 

 

SOMMERLUST AUF DEM STRANDBODEN

 

Ein Som­mer­wo­chen­ende wie aus dem Bil­der­buch. — Sol­che Bil­der gehö­ren zu Biel, gehö­ren zum Som­mer am See!

 

Nicht nur das Zir­kus- und Stras­sen­kunst-Fes­ti­val PlusQ’île lockte Gross und Klein auf den Strand­bo­den und die lau­schige Nep­tun­wiese:

Ob ein Bad im See, ein Pedalo-Aus­flug, ein Fami­li­en­pick­nick oder das erste Tête-à-tête — was wäre Biel, was wäre ein Som­mer ohne Strand­bo­den?

Die Weite, das Grün — Platz für alle und alles. Ob auf der Wiese, oder unter dem grü­nen Dach der küh­len Schat­ten spen­den­den Bäume.

Kein Baum, kein Qua­drat­me­ter die­ses kost­ba­ren Parks darf der Auto­bahn geop­fert wer­den!

 


 

 

GRÜNE GEGEN DEN WESTAST

Mit einer gemein­sa­men Reso­lu­tion for­dern die Grü­nen von Nidau und Biel eine Ver­kehrs­po­li­tik, «die die Ver­kehrs­pro­bleme dau­er­haft ohne A5-West­ast löst.» – Sie spre­chen sich für eine umwelt- und men­schen­freund­li­che Mobi­li­tät aus, für eine ver­kehrs­be­ru­higte Stadt, die das Zusam­men­le­ben för­dert.  Ein kla­res State­ment für eine zukunfts­fä­hige Mobi­li­tät — gegen das mons­tröse Auto­bahn­pro­jekt!

Bie­ler Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler erwar­ten nun von ihrer grü­nen Bau­di­rek­to­rin, dass sie sich für die Ziel­set­zun­gen die­ser Reso­lu­tion — ins­be­son­dere für den Ver­zicht auf den A5-West­ast — im Gemein­de­rat stark macht!

Pres­se­com­mu­ni­qué vom 8. Juni 2017 :

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ENTEIGNUNG AUF VORRAT

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Auf Kos­ten der ande­ren…

Jetzt zeigt der Bie­ler Gemein­de­rat sein wah­res Gesicht! So klar und deut­lich, wie im heu­ti­gen Bund-Arti­kel wurde die «ver­steckte Agenda» hin­ter dem über­ris­se­nen West­ast-Auto­bahn­pro­jekt noch nie zusam­men­ge­fasst: Gestützt auf die Ein­spra­che der Stadt Biel betref­fend das Auf­la­ge­pro­jekt, deckt Reto Wiss­mann auf, dass die Stadt Biel nicht nur mit Bun­des­gel­dern ihre haus­ge­mach­ten Ver­kehrs­pro­bleme lösen will. Nein – viel dreis­ter noch: Biel for­dert den Kan­ton auf, zusätz­li­che Grund­stü­cke zu ent­eig­nen, und diese dann zu einem güns­ti­gen Preis an die Stadt abzu­tre­ten. «Die Natio­nal­strasse ist so zu dimen­sio­nie­ren, dass die Erstel­lung von Bau­ten mit bis zu zwölf Ober- und zwei Unter­ge­schos­sen mög­lich ist. Mehr­kos­ten fal­len zulas­ten der Natio­nal­strasse», zitiert der Bund die Ein­spra­che der Stadt Biel.

Die Absicht ist klar – wie schon in der städ­te­bau­li­chen Begleit­pla­nung dar­ge­legt: Die Stadt­be­hör­den träu­men von einem Klein-Frank­furt, rund um die offene Schneise des Auto­bahn­an­schlus­ses Bienne-Centre – mit Hoch­häu­sern à dis­cre­tion. Dafür brau­chen sie aber mehr Land, als für den Auto­bahn­bau ent­eig­net wer­den dürfte. Bis­her hat sich der Kan­ton die­sen For­de­run­gen gegen­über zurück­hal­tend gezeigt.

Aus­ser in einem Fall: Das Hoch­haus an der Mur­ten­strasse 71 soll laut den Auto­bahn­plä­nen des Kan­tons ent­eig­net wer­den. Obschon es aus­ser­halb des Bau­li­ni­en­pe­ri­me­ters steht – und es (vor­läu­fig) nicht abge­ris­sen wer­den soll… Der Besit­zer hat dage­gen Ein­spra­che erho­ben. Man darf gespannt sein, auf die Ant­wort des UVEK!

 

      

SUPER EINSPRACHE

Ber­ner Hei­mat­schutz, Stif­tung Land­schafts­schutz Schweiz und Hel­ve­tica Nos­tra brin­gen es auf den Punkt. 

 

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Das A5-West­astpro­jekt ist nicht umwelt­ver­träg­lich und des­halb nicht bewil­lig­bar.  

 

 

 Ein­spra­che­frist  abge­lau­fen.
Muss die Plan­auf­lage A5-West­ast wie­der­holt wer­den?

JA

 

Das Gesetz sagt ein­deu­tig: 

 

Bun­des­ge­setz über die Natio­nal­stras­sen – Art.27a/4.b. Aus­ste­ckung

«Vor der öffent­li­chen Auf­lage des Gesuchs muss der Gesuch­stel­ler die Ver­än­de­run­gen, die das geplante Werk im Gelände bewirkt, sicht­bar machen, indem er sie aus­steckt; bei Hoch­bau­ten hat er Pro­file auf­zu­stel­len.»

 

Ver­ord­nung über den Voll­zug des Bun­des­ge­set­zes über die Natio­nal­stras­sen im Kan­ton Bern vom 8. März 1960 vom 03.03.1961 (Stand 01.11.2010) – Art.8, Abs.2

«Die durch den Stras­sen­bau beding­ten Ver­än­de­run­gen im Gelände sind vor* der Plan­auf­lage durch Aus­ste­ckun­gen kennt­lich zu machen (Art. 26 BG).»

vor der Plan­auf­lage = vor dem 23. April 2017 

 

Das war bei der A5-West­ast-Plan­auf­lage nicht der Fall – nach­weis­lich und mit Fotos belegt. Ein ein­deu­ti­ges, nicht tole­rier­ba­res Ver­säum­nis des Kan­tons Bern.

Zudem: 

In der Schweiz ist es z. B. andern­orts üblich und durch­aus ein­sich­tig, dass eine Aus­ste­ckung erst abge­baut wird, wenn die Ein­spra­chen berei­nigt sind.

«Das Bau­ge­spann darf bis zur rechts­kräf­ti­gen Erle­di­gung des Bau­be­wil­li­gungs- und eines all­fäl­li­gen Beschwer­de­ver­fah­rens nicht besei­tigt wer­den. Der Gemein­de­rat oder, wäh­rend des Beschwer­de­ver­fah­rens, die Beschwer­de­instanz kön­nen die vor­zei­tige Besei­ti­gung des Bau­ge­spanns ver­fü­gen, wenn der Stand des Ver­fah­rens es erlaubt.»    (Merk­blatt für Bau­her­ren, Stadt Luzern)

Nicht so in Biel und Nidau. Das Tiefbauamt des Kantons Bern hat die Profile in einer Blitzaktion sofort entfernt. Warum wohl ?
 

 

 WANN KOMMT DIE BUNDESPRÄSIDENTIN?

 

Wir freuen uns auf den Besuch von Bun­des­rä­tin Doris Leu­thard im Parc Café Biel. 

 

Ant­wort aus­ste­hend 

Wie lädt man/frau eine Bun­des­rä­tin ein? Ganz ein­fach.

 

 


  

  

SCHÖNE REPORTAGE IM «BUND»

 


 

 
 

   

 

EIN UNABHÄNGIGER EXPERTE BEURTEILT DAS A5-WESTAST-PROJEKT

 

NOTE: UNGENÜGEND

 

«Nur unfä­hige und den Zusam­men­hän­gen ver­ständ­nis­los gegen­über­ste­hende Ent­schei­dungs­trä­ger und Ver­kehrs­pla­ner sehen den Stau als Ver­kehrs­pro­blem. Sie glau­ben, flüs­si­ger Auto­ver­kehr sei das oberste Ziel, das sie ver­fol­gen müs­sen. Genau das ist aber falsch.»

 

UND:

 

«Ver­kehr ist ein Mit­tel zum Zweck, aber kein Selbst­zweck. Das Pro­blem der Schweiz sind nicht zu wenige, son­dern zu viele Fahr­bah­nen. Weil es in der Schweiz zu viele Fahr­bah­nen gibt, wird per­ma­nent immer mehr Stau erzeugt.»

 

Hier das ganze Inter­view

 
 

  

 VOM WESTAST-ABBRUCHHAMMER BEDROHT!

Eine gut versteckte traurige Wahrheit. Hier die Facts.
 
 

FRAGEN DER WOCHE

(jede Woche aufs neue, da unbe­ant­wor­tet)

 

 Gibt es die SP Biel/Bienne noch? Und wenn ja, unter­stützt die SP den Übungs­ab­bruch A5 WESTAST? 

 


  FRAGE DES MONATS

A-5-WESTAST AUF DER ABSCHUSSLISTE?
 

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ÜBER 1’580 BÜRGERINNEN UND BÜRGER SIND SICH EINIG:

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UND ES WERDEN IMMER MEHR