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ALTERNATIVEN ZUR «EINZIGEN»ALTERNATIVE

Die Präsentation des Alternativvorschlags «Westast so besser!» vom 7. November 2017 brachte eine neue Dynamik in die Diskussionen über den A5-Westast. Was die Arbeitsgruppe Städtebau des Komitees «Westast so nicht!» ausgeheckt hat, ist allerdings nicht die einzig mögliche Alternative, wie etwa Projektentwickler Didier Bardet betont. Er hatte bereits im Frühjahr seine Westast-Variante «WestAst Anders» präsentiert, ohne innerstädtische Anschlüsse und ohne Porttunnel, die er nach wie vor für die bessere Lösung hält. 

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In einem Schreiben an alle beteiligten Organisationen und Behörden hält der Projektentwickler fest: «Die Forderung des Komitees «Westast so nicht», seine Variante als Basis im Rahmen eines partizipativen Prozesses zu prüfen, zeigt: Der gestrige David soll nicht der Goliath von heute werden, indem er, unter dem Vorwand eine mediatisierte und bekannte Organisation zu sein, ein bereits vorhandenes Projekt kannibalisiert.»

Im Biel Bienne vom 15. November bringt Daniel Oechslin in seinem Leserbrief, den er an  den Bieler Stadtpräsidenten Erich Fehr richtet, eine weitere Variante ins Spiel: «So bitte ich Sie, meinen Vorschlag den zuständigen Stellen vorzulegen: Das Projekt aus den 1970er Jahren wieder aus der Schublade nehmen: Nordumfahrung, Tunnel vom Bözingenfeld bis nach Vingelz.»

In Kommentaren zu Zeitungsartikeln und Internetposts wird auch immer wieder die «kleine Seelandtangente» ins Spiel gebracht – oder die Forderung, Überlegungen über die Mobilität der Zukunft in der Planung zu berücksichtigen, sowie vorerst abzuwarten und zu beobachten wie sich der Verkehr nach der Eröffnung des Ostasts entwickelt. 

Die Diskussion ist lanciert! Nun braucht es dringend nächste Schritte, damit sie nicht in Leserbriefspalten und Internetkommentaren verpufft!